DGV-Länderpokals in der Altersklasse 50+

Vom 23. bis zum 26. Juli 2026 war der Golfclub zur Vahr in Bremen vier Tage lang Schauplatz eines hochklassigen Golf-Events: des DGV-Länderpokals in der Altersklasse 50+. Der Platz in der Garlstedter Heide bietet alles, was ein Länderpokal braucht: anspruchsvolle, aber faire Fairways die mit Bedacht gespielt werden wollen, geschickt platzierte Bunker, die eine klare Spielstrategie fordern und schwere, schnelle Grüns, die ein gutes Auge brauchen. Das Wetter im Norden spielte mit. An den ersten drei Tagen lachte die Sonne beständig vom Himmel und ein leichter Wind sorgte für Abkühlung.

Dieses Event wird jährlich ausgetragen und hat einen hohen Stellenwert bei den teilnehmenden Verbänden, Spielerinnen und Spielern. Es ist das einzige Turnier, bei dem die jeweils sechs Besten der zwölf deutschen Golf-Landesverbände sich direkt miteinander messen können.

Am ersten Tag steht traditionell eine Einspielrunde auf dem Programm. Dabei können sich alle mit dem Platz vertraut machen und ihre Spielstrategie entwickeln. Am zweiten Tag wird es dann ernst: Im klassischen Zählspiel entscheidet das Ergebnis darüber, gegen wen die Mannschaften an den folgenden beiden Tagen im Lochwettspiel antreten. Der dritte und vierte Tag ist dem Lochwettspiel vorbehalten, als direkter Kampf um die Platzierungen. Diese beiden Runden entscheiden über die finale Platzierung.

Als Favoriten auf den Sieg galten die Mannschaften der Verbände von Baden Württemberg (die Vorjahressieger), Nordrhein Westfalen, Hessen und Schleswig Holstein. Leider verlief die Zählspielrunde für unsere Mannschaft enttäuschend. Obwohl wir ergebnismäßig nah an den Mannschaften aus Mecklenburg Vorpommern und Sachsen Anhalt lagen, belegten wir leider am Ende den letzten Platz. Damit konnten wir im Lochspiel nur noch um die Plätze 9 bis 11 spielen.

Im ersten Lochwettspiel trafen wir auf die Mannschaft aus Niedersachsen-Bremen, die nach der Zählspielrunde überraschend nur den 9. Platz belegt hatte. Rein nominell waren wir in diesem Lochwettspiel jedoch klar unterlegen. Der Spielklassenunterschied zwischen unserer und der gegnerischen Mannschaft war einfach zu groß. Hier braucht es noch einige Jahre bis wir gegen solche Mannschaften wirklich mithalten können. Das Spiel wurde dann auch klar mit 0:5 verloren.

Aber wir ließen den Kopf nicht hängen und gingen noch einmal voll konzentriert in das Spiel um Platz 11 gegen Sachsen-Anhalt. Dort hatten wir am Ende das bessere Ergebnis, dank starker Leistung, konnten wir Sachsen-Anhalt mit 3,5:1,5 besiegen. So gelang uns ein versöhnlicher Abschluss dieses Events.

Im nächsten Jahr geht es dann nach Baden Württemberg zur nächsten Auflage des Länderpokals.

 

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